Presseanfragen sollten Sie in Ihrem Unternehmen daher auch mit allerhöchster Priorität und zügig bearbeiten. Sonst entgeht Ihnen vermutlich die Chance, Ihren Betrieb in Ihrem Sinne darstellen zu können. Sorgen Sie also dafür, dass Journalisten am Telefon nicht vertröstet oder gar abgewimmelt werden. Beantworten Sie die Fragen umgehend, vermitteln Sie schnell Ansprechpartner, leiten Sie Anfragen an die entsprechenden Fachabteilungen weiter mit Hinweis: Eilt!
Achten Sie darauf, dass auf Ihrer Webseite klar wird, wer für Presseanfragen zuständig ist. Stellen Sie sicher, dass die angegebene Kontaktmöglichkeit IMMER funktioniert.
Akuter Zeitmangel herrscht in den Redaktionen kurz vor Redaktionsschluss. Vermeiden Sie in dieser Zeit unnötige Anrufe.
Hausaufgaben nicht vergessen!
Informieren Sie sich unbedingt vorab über das Medium, an das Sie die Story verkaufen möchten. Suchen Sie das passende Ressort und dort den richtigen Ansprechpartner. Wahllos Meldungen zu verschicken macht keinen Sinn - wirkt eher unprofessionell und wird entsprechend mit "Ablage P" quittiert. Gelingt es Ihnen, einen direkten Kontakt herzustellen, pflegen Sie ihn. Lassen Sie sich in den Redaktionen nicht abwimmeln oder immer wieder mit neuen Ansprechpartnern verbinden. Bleiben Sie hartnäckig und verlangen Sie "Ihren" Spezialisten. Der kennt Sie mittlerweile und weiß einzuordnen, was Sie "mitbringen".
PR ist nicht gleich Werbung!
Der Journalist will seinen Lesern eine Story erzählen und keine Werbung für Ihr neues Produkt machen. Beispiel: Der Medizinjournalist will eine Geschichte über Migräne schreiben. Er sucht im Netz also nicht nach einem bestimmten Medikament, sondern nach Therapien. Bieten Sie ihm deswegen Fakten oder neueste Erkenntnisse an, aus denen er eine Geschichte machen kann. Verzichten Sie auf Phrasen und auf den typischen Marketingjargon – alles, was nach Werbung riecht, wird knallhart ignoriert und hinterlässt zudem einen negativen Eindruck.
Regelmäßige Tipps von kms: ...am Ende haben Sie eine komplette PR-Checkliste!