| Mitarbeiterzeitschrift |
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Eine Mitarbeiterzeitschrift (auch Mitarbeiterzeitung) richtet sich an alle aktiven und im Ruhestand befindlichen Mitarbeiter eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Verwaltung. Es handelt sich um eine Form des Corporate Publishing, die der internen Kommunikation dient.
Sie wird als Instrument der Informationsvermittlung genutzt und von der internen Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit oder extern im Auftrag des Unternehmens bzw. Arbeitgebers herausgegeben. Es existieren vielfältige Formen und Varianten von Mitarbeiterzeitungen. Die Bandbreite reicht vom klassischen Zeitungsformat bis zum Zeitschriften-Format. Die Mitarbeiterpublikation ist in erster Linie eine Informationsquelle für die Mitarbeiter und dient als Bindeglied zwischen Belegschaft und Geschäftsleitung. Heute sind in Deutschland über 700 Mitarbeiterzeitschriften im Stamm, dem Verzeichnis aller in Deutschland erscheinenden Publikationen offiziell erfasst. In der Literatur reichen die Angaben von 900 bis über 2000. Die Auflagen schwanken zwischen 150 Exemplaren bei kleinen Unternehmen und 200.000 Exemplaren bei Großunternehmen und Konzernen. Die Zahl der Mitarbeiterzeitungen nimmt zu, obwohl sich in den vergangenen Jahren auch das Intranet als ein Instrument der internen Kommunikation entwickelt hat. Nach einer Studie aus dem Jahr 1996 verfügten 80 Prozent aller deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten über eine Mitarbeiterpublikation, bei den Großunternehmen waren es rund 90 Prozent. Mehrheitlich erscheinen vier bis sechs Ausgaben jährlich. Die Gesamtauflage der deutschen Mitarbeiterzeitschriften wird auf 10 bis 30 Millionen Exemplare geschätzt. Beispiele gut gemachter Mitarbeiterzeitungen zeigt der jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Public Relations ausgeschriebene Wettbewerb der besten Mitarbeiterzeitungen.
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